Hygiene & Sicherheit

Wegen dem Corona-Virus muss das Nachbarschaftsprojekt Hofflohmärkte verantwortungsbewusst mit einem Hygiene- und Sicherheitskonzept für Teilnehmer*innen und Besucher*innen realisiert werden. Jeder Teilnehmer*in, jeder Nachbar*in, jeder Besucher*in und jeder Hof / Garten handelt eigenverantwortlich, rücksichtsvoll und achtsam auf Andere. Nur unter Einhaltung von Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen kann die Initiative der Hofflohmärkte stattfinden. Orientieren kann man sich am lokalen Handel und kleinen Geschäften im Viertel. Jeder handelt auf eigene Haftung und Verantwortung.

Wir haben aufgrund der speziellen Situation Tipps für die Besucher*innen und die Teilnehmer*innen der Hofflohmärkte zusammengestellt.

Für die Besucher*innen:

Bitte haltet den Sicherheitsabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen im Viertel ein. Tragt einen Mund-Nasenschutz beim Besuch der Hofflohmärkte. Zusätzliche Schutzhandschuhe können das Sicherheitsgefühl verstärken. Bitte bringt Geduld mit, wenn ihr vor Höfen und Gärten anstehen müsst. Folgt den Anweisungen der Verkäufer im Hof. Trödelt am Besten zuerst durch Straßen mit wenigen Höfen und entdeckt neue Straßen – das ist viel entspannter und entschleunigt den Besuch. Bitte kauft nicht bei Teilnehmer*innen auf dem Gehsteig – diese gelten als Trittbrettfahrer, sind bei den Hofflohmärkten nicht angemeldet und gefährden leider die Idee der Hofflohmärkte (also nur bei Flohmärkten im Hof oder Garten). Der Verkauf auf öffentlichen Gehsteigen und öffentlichen Plätzen ist eine Ordnungswidrigkeit! Bitte besucht die Hofflohmärkte mit dem Fahrrad oder den öffentlichen Verkehrsmitteln. Seid achtsam auf andere Besucher*innen im Viertel und bleibt respektvoll. Durch den Mund-Nasenschutz ist ein besonnener und entspannter Besuch sehr wichtig, da ihr nur mit den Augen lächeln könnt. Wir wünschen natürlich viel Spaß. 

Für die Teilnehmer*innen und Hausanwohner*innen in Ihren Höfen/Gärten:

Wie in unseren Spielregeln bei der Hof-Anmeldung benannt, handelt jeder Teilnehmer*in mit seinem Hof/Garten, jeder Anwohner*in auf eigene Haftung und Verantwortung. Dies inkludiert auch die grundsätzliche Teilnahme an den Hofflohmärkten in Zeiten von Corona.

Wir empfehlen jeden Hof / Garten ein individuelles Sicherheits- und Hygienekonzept. Grundsätzlich gilt auch der Sicherheitsabstand von 1,5 Metern, der Mund-Nasenschutz, zusätzliches Desinfektionsspray und Schutzhandschuhe. Beratet Euch dazu im Vorfeld mit den anderen teilnehmenden Nachbar*innen im Hof. Baut die Stände mit einem klaren Sicherheits-Konzept in Zeiten von Corona auf. 

Bitte reguliert den Zulauf am Eingang mit einer Organisationsperson. Diese kann den Personenverkehr vor dem Hof stoppen und steuern. 

Hat Euer Hof oder Garten mehr Platz und mehrere Zugänge, dann macht daraus bitte einen Einbahnbetrieb mit Wegweisern. Eine Einbahnregelung kann vieles entspannen.

Ist Euer Hof oder Garten kleiner, dann reguliert den Eingang mit einer Organisationsperson und mit einem Öffnungs- & Schließband.

Verkaufen nur ein oder zwei Hausstände, dann könnt ihr Euch überlegen die Hof-Einfahrt quasi durch Tische zu verschliessen. Baut die Tische nur auf Privatgrund, also auf dem Hofgrund, auf. Nicht auf dem öffentlichen Gehsteig. Ihr steht somit hinter dem Tisch im Hof auf Privatgrund und könnt sogar hinter Euch noch größere Regale aufbauen und die Waren darauf dann den Interessenten über den Tisch vor Euch zureichen. Die Besucher bilden dann eine kleine Schlange am Gehsteig.

Bei den Gärten bietet sich ein Verkauf am Gartenzaun an. Bei niedrigen Zäunen kann man auf seinem Privatgrund parallel die Tische platzieren und die Besucher bummeln auf dem Gehsteig mit Blick über den Zaun daran vorbei.

Seid gerne kreativ auf Eurem Privatgrund, Hof oder Garten. Jeder Hof oder Garten bietet individuelle und kreative Möglichkeiten. Vielleicht verkauft ihr aus einem Laden heraus, wie eine Art Kiosk oder nützt das Gespräch mit den Besuchern für eine persönliche Einzeltour durch den Hof. Hängt Waren am Gartenzaun auf oder zeigt spezielle Produkte per Foto. Selektiert Eure Verkaufsware im Vorfeld – dieses Jahr vielleicht mehr Glanzlichter und besondere Lieblingsstücke um Platz besser aufzuteilen. 

Solltet ihr nach einem erfolgreichen Hofflohmärkte-Tag noch mit den Nachbarn zusammen sitzen, dann haltet Euch bitte an die gesetzlichen Vorschriften Eures Bundeslandes und Eurer Stadt. Der Mindestabstand und Mund-Nasenschutz ist unserer Meinung nach auch dann notwendig, wichtig und richtig.

Falls ihr noch Fragen habt, dann schickt mir diese gerne per Mail an rene.goetz@hofflohmaerkte.de zu. Gerne auch mit einem Hof-Foto oder Grundriss vom Hof oder Garten, wenn ihr zusätzliche Hilfestellungen benötigt.

Die Hofflohmärkte sollen in dieser schwierigen Zeit nachbarschaftliche Freude bereiten. Wir möchten die Nachhaltigkeit stärken, sowie ein solidarisches und buntes Viertel präsentieren. Natürlich mit Abstand und lächelnden und fröhlichen Augenblicken.